Gießen, 23.10.2015

Die NAG hat den Bundesfinanzminister Dr. Schäuble in einem Brief aufgefordert, seine Pläne zur Abschaffung des Garantiezinses nicht umzusetzen.

Zwar handelt es sich bei genauer Betrachtung um eine Höchstgrenze der Garantieverzinsung, diese wirke jedoch auf den Wettbewerb. „ Die Regelung der Höchstgrenzen für Zinsgarantien wirkt im Wettbewerb regulierend dergestalt, dass die Versicherungsunternehmen Produkte anbieten, die Kapitalanlage mit Zinseszinseffekten mit dem biometrischen Langlebigkeitsrisiko kombinieren. Eine Streichung führt demgegenüber zu einer flächendeckenden Anwendung von Nullzinsprodukten, die sich auf die Hinterbliebenenversorgungen einerseits und die Altersversorgung andererseits negativ auswirken." Führt Waltraud Baier, Vorsitzende der NAG, gegenüber Herrn Dr. Schäuble aus.

Den vollständigen Text der Presseerklärung finden Sie hier.

Hamburg/München/Frankfurt/Gießen, 20.9.2015