Aufsichtsratswahl Münchener Rück - map-fax findet klare Worte

Klar und deutlich, wie die Leser des von map-report und map-fax es gewohnt sind, bezieht Herausgeber Manfred Poweleit Stellung zur Absicht der ver.di, die Aufsichtsratswahlen bei der Münchener Rück anzufechten. Hier geht es zur aktuellen Ausgabe des Map-fax vom 28.3.2014. Das Lesen lohnt sich …

NAG erstmals im Aufsichtsrat der Münchener Rück vertreten!

Bei der Wahl der Gewerkschaftsvertreter für den Aufsichtsrat der Münchener Rück erreichte die NAG 40,63% und gewann damit einen von 3 Gewerkschaftssitzen. Ver.di erreicht 56,25%, verliert einen Sitz und erhält 2 Sitze. Der DHV ist damit nicht im Aufsichtsrat der Münchener Rück vertreten.

Wahrgenommen wird das Aufsichtsratsmandat durch unsere stellvertretende Gewerkschaftsratsvorsitzende Ina Hosenfelder, die als freigestellte Betriebsrätin der ERGO Versicherungsgruppe in Hamburg tätig ist. „Mehr als 40% der Stimmen sind eine Bestätigung unserer gewerkschaftlichen Arbeit in der Münchener Rück!", erklärt Ina Hosenfelder. „Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und werden unsere erfolgreiche Arbeit für die Beschäftigten gestärkt fortsetzen!"

Ebenso zum Mitglied des Aufsichtsrates gewählt wurde Marco Nörenberg,Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der ERGO und Vorsitzender des Gewerkschaftsrates der NAG, der als Angestelltenvertreter kandidierte. ver.di präsentiert sich als schlechte Verliererin! Es waren noch nicht einmal alle Wahlgänge absolviert, da kündigte ver.di in der Presse bereits an, die Wahl anzufechten, Begründung: „Die NAG ist keine Gewerkschaft. Es bleibt uns also keine andere Möglichkeit, als die Wahl gerichtlich anzufechten.", so Beate Mensch, Mitglied des ver.di-Bundesvorstandes, zuständig für den Bereich Finanzdienstleistungen.

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Ina Hosenfelder

Woher Beate Mensch ihre Weisheit bezieht bleibt ihr Geheimnis. Zwar spricht ver.di von einem externen Rechtsgutachten in dem ausdrücklich festgestellt worden sein soll, dass die NAG nicht die Voraussetzungen einer tariffähigen Gewerkschaft erfüllt, die Wahrheit ist das jedoch nicht.

Das Gegenteil ist der Fall! Alle zu prüfenden Merkmale attestiert das Gutachten als erfüllt. Moniert wird lediglich, dass wir unsere Mitgliederzahlen nicht veröffentlichen. Das haben für die Versicherungsbranche übrigens auch weder ver.di noch der DHV getan. Richtig ist demgegenüber, dass ver.di und der DHV sich, anders als wir von der NAG, sich einem im Wahlvorstand (EWG) beschlossenen juristischen Verfahren verweigert haben. Fakt ist auch : Seit Beginn des Wahlverfahrens hat ver.di kaum etwas unversucht gelassen, um die Zulassung der NAG zur Wahl zu verhindern. Wiederholt hat ver.di versucht die Mitglieder des Europäischen Wahlgremiums (EWG) mit zweifelhaften Stellungnahmen dahingehend zu beeinflussen, die NAG nicht zuzulassen. Überzeugen konnte ver.di das EWG jedoch nicht.

Nachdem sich das EWG über Wochen mit dieser komplizierten Rechtslage auseinandergesetzt hatte, entschied es: Die NAG ist zuzulassen! Die wahren Gründe für die Anfechtung sind vermutlich ohnehin ganz woanders zu suchen. Ver.di hat einen Sitz verloren und kann nun nicht weiter aus einer Monopolstellung heraus agieren. Vielmehr muss sie sich dem Wettbewerb mit einer echten gewerkschaftlichen Alternative stellen – der NAG!

Ver.di zeigt sich mit der Ankündigung der Anfechtung als schlechte Verliererin.

Es sei „„unverantwortlich, dass man sich in einem internationalen DAX-Konzern über die rechtlichen Voraussetzungen für die Aufsichtsratswahl so leichtfertig hinwegsetzt" erklärt ver.di Vorstandsmitglied Beate Mensch. Wir von der NAG meinen: Die Entscheidung des EWG ist weder leichtfertig noch unverantwortlich. Sie ist gefallen, nachdem sich die Mitglieder des EWG intensiv mit dem Sachverhalt auseinandergesetzt haben. Sie haben eine fundierte, demokratische Entscheidung getroffen. ver.di will nun anfechten, was demokratisch entschieden wurde. 

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung vom 27.03.2014.

Arbeitgeber müssen zu Maßnahmen zur Gesundheitsförderung verpflichtet werden, fordert die NAG!

Viel wird in den Betrieben für den Gesundheitsschutz getan. „Nicht genug!“ – wie wir meinen, denn der Arbeitgeberverband selbst kommt in seiner Erhebung zu dem Ergebnis, dass die Anzahl der krankheitsbedingten Fehltage in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Von 2007 bis 2014 stiegen diese von  11,6 auf 14,4 Tage pro Jahr. Die NAG fordert deshalb tarifvertragliche Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung vom 19.03.2014.

Keine Benachteiligung von vertragstreuen Versicherten! Einkommenssicherheit für Vermittler!

Kein Tag vergeht, ohne Presseveröffentlichungen zum Thema Lebensversicherung. Oft wird jedoch nicht differenziert genug berichtet, denn die Lebensversicherung ist alles, nur kein Auslaufmodell! Auch die Politik muss sich der Situation differenzierter annehmen. Die Vorhaben der Bundesregierung sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Vielmehr können sie zur Benachteiligung vertragstreuer Kunden führen. Das ist falsch verstandener Verbraucherschutz. Überlegungen zur Absenkung von Provisionen erteilt die  NAG ebenfalls eine klare Absage. Hinter entsprechenden Vorhaben verbergen sich reine Kostensenkungsabsichten zu Lasten der Vermittler.

Hier geht es zu unserer Pressemitteilung vom 19.03.2014.

Weihnachtsgrüße 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein weiteres herausforderndes Jahr in der Geschichte unserer noch jungen Gewerkschaft geht zu Ende. Wieder Anlass für mich, eine Rückschau vorzunehmen. Es war ein Jahr, auf das wir bei allen Problemen stolz sein können. Wir haben eine sehr erfreuliche Mitgliederentwicklung, die uns darin bestärkt, den richtigen Weg gewählt zu haben.

Ein wichtiges Thema im vergangenen Jahr war (und ist) die geplante Einführung der sogenannten Bürgerversicherung und die damit verbundene Abschaffung der privaten Krankenversicherung. Ein politisches Vorhaben im Konsens mit dem DGB, das bis zu 75.000 Arbeitsplätze im Innen- und Außendienst gekostet hätte, ohne die Probleme im Gesundheitswesen wirklich nachhaltig zu lösen. Die NAG hat dazu vielfältige Aktivitäten auch in Richtung Politik entwickelt und viele Betriebsräte bei ihren Protesten unterstützt. Dass die Bürgerversicherung jetzt nicht Teil des Koalitionsvertrages ist, bedeutet keineswegs, dass die Gefahr gebannt ist. Es gibt weiterhin viel zu tun.

Eine andere große Herausforderung ist die anhaltende Niedrigzinspolitik. Sie führt nicht nur bei der privaten Altersvorsorge zu immer größeren Problemen, sie führt auch bei den Unternehmen zu geringeren Renditen. Das wiederum führt dazu, dass insbesondere in den Aktiengesellschaften ein Personalabbauprogramm das andere jagt, Betriebsräte mit Outsourcingplänen verstärkt konfrontiert werden und, und. Mit allen Folgeproblemen, die damit für die Beschäftigten einhergehen.

Auch für den Außendienst führt diese Politik zu immer schlechteren Rahmenbedingungen. Weniger attraktive Produkte, immer weniger Vertriebsunterstützung und als Folge schlechtere Einkommensmöglichkeiten. Auch denkt die Branche schon laut darüber nach, den Gesetzgeber aufzufordern, nicht nur in der Krankenversicherung Provisionen zu begrenzen. Themen wie Honorarberatung, Aufhebung des Provisionsabgabeverbotes und eine Fülle von Regulierungsvorhaben tragen ebenfalls nicht gerade dazu bei, die Situation im Außendienst zu verbessern. Dazu haben wir auch gegenüber den zuständigen Ministerien klar Stellung bezogen.

Wir unterstützen die Betriebsräte der Branche, sind auf Betriebsversammlungen, Betriebsräteversammlungen und Gesamtbetriebsratssitzungen präsent. Vor dem Hintergrund steigender Präsenzanfragen und der gewachsenen Mitgliederzahl suchen wir unverändert nach einem/r weiteren Betreuungssekretär(in).

Wie heißt es so schön, es gibt viel zu tun, packen wir es an. Genau das macht die NAG. Und genau das ist unverändert unser Alleinstellungsmerkmal in diesen spezifischen Versicherungsthemen. Ganz besonders deutlich war das beim Kampf um die Arbeitsplätze in der PKV zu spüren.

Solidarisch. Kompetent. Für mich stark! Liebe Kolleginnen und Kollegen, es lohnt sich also zu kämpfen, sich zu solidarisieren, denn nur gemeinsam sind wir stark. Überzeugen Sie auch weiterhin die Kolleginnen und Kollegen von der Wichtigkeit einer Mitgliedschaft in der NAG, damit unsere Gewerkschaft weiter wächst.

Auch im Namen meiner Vorstandskollegen und des Gewerkschaftsrates möchte ich mich bei Ihnen für Ihre Unterstützung bedanken. Wir werden auch im Jahre 2014 mit Ihrer Unterstützung alles tun, um den erfolgreichen Weg der NAG fortzusetzen. Gleichzeitig bedanken wir uns bei den Kolleginnen und Kollegen, die uns mit viel Einsatz ehrenamtlich unterstützt haben.

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir geruhsame Festtage und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014.

Mit freundlichen Grüßen

Waltraud Baier
Vorsitzende der Neue Assekuranz Gewerkschaft

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